Nikos Skalkottas (1904-1949):
Thalassa (Η θάλασσα)
Das Meer /
The Sea /
La mer grecque
Allgemeine Angaben zum Ballett:
| Entstehungszeit: | 1948-49 |
| Besetzung: | Orchester |
| Spieldauer: | ca. 42 Minuten |
| Opus: | AK 14 |
Zum Ballett:
| Handlung: | 1. Satz: VORSPIEL Es fasst die Hauptthemen des Balletts zusammen 2. Satz: KIND DES MEERES Das Leben und das Wesen des Seemanns werden geschildert 3. Satz: TANZ DER WELLEN Ein Sturm tobt und die Wellen tanzen. Es ist düstere Nacht 4. Satz: DIE FISCHER Das Auswerfen und Einholen der Netze wird musikalisch illustriert 5. Satz: DEN KLEINEN FISCHLEIN Der Tanz der kleinen Fischlein erinnert an Tschaikowskis „Tanz der jungen Schwäne“ 6. Satz: DIE DELPHINE Traumhaftes Spiel der Delphine 7. Satz: NOCTURNE Stimmungsgemälde 8. Satz: VORBEREITUNG DER MEERJUNGFRAU Schilderung ihres mystischen Wesens 9. Satz: TANZ DER MEERJUNGFRAU Musikalische Beobachtung ihrer Lieblingsbeschäftigung 10, Satz: DIE SAGE VON „ALEXANDER DEM GROSSEN“ Eine Stimme fragt: „Lebt Alexander der Große?“ Antwort der Menge: „Er lebt!“ Eine ausführliche musikalische Schilderung von über sieben Minuten Dauer aus dem Leben Alexanders des Großen folgt. 11. Finale: HYMNUS AN DAS MEER |
Beschreibung:
| „Thalassa“ ist das letzte Werk von Nikos Skalkottas. Die Partitur datiert vom 29.06.1949. Der Komponist starb drei Monate später. Obwohl der Komponist - zu Lebzeiten in der Heimat wenig beachtet und weltweit kaum bekannt - in der Schönberg-Nachfolge als Zwölftöner in die Musikgeschichte einging, macht sich diese Eigenschaft in der Ballettmusik kaum bemerkbar. Der Stil wirkt eher nachromantisch und passt in der Kürze der einzelnen Sätze zur Komposition von Filmmusik. Ein Vergleich der Ballettmusik mit Debussys gleichnamiger Sinfonischer Dichtung bietet sich nicht an. In elf Sätzen wird das Meer geschildert - in seiner natürlichen Beschaffenheit, von den Leuten die es befahren, von den Fischen die darin leben und von Sagen, die man sich erzählt. Die Inhaltsangabe des Balletts korrespondiert mit der 45 Minuten dauernden Suite. |
Letzte Änderung am 29.7.2006
Beitrag von Engelbert Hellen
